Montag, 24. Juni 2013

Bangkok - Ayutthaya - Term Break: Klappe, die Erste :)

Wo nur anfangen und wo aufhören. Es gibt so viel zu erzählen und zeigen, so viele Emotionen rüber zubringen, dass ich nicht weiß, wie ich das alles hier vermitteln kann/soll. Ich habe mich entschieden, mehrere kleine Berichte zu schreiben, da ein großer Bericht den Rahmen sprengen würde. 
Beginnen werde ich mit den ersten 3 Tagen in Thailand. 
Unser erster Flug ging, wie bereits angekündigt, direkt nach Ende der letzten Vorlesung nach Bangkok. Die erste Unterkunft ("Amazing House") war ein super Einstieg in unser neu gewähltes Backpacker-Low-Standard-Leben. Ohne Klimaanlage (Deckenventilator muss reichen), dafür mit Geräuschkulisse als würde man direkt auf der Straße schlafen und ohne Klospülung (normalerweise findet man sowas in diesen Ländern eher in öffentlichen Toiletten - man schüttet dann Wasser mit einer Kelle hinterher) - waren unsere Ansprüche für alles was folgen sollte gleich einmal auf 0 gebracht.

"Amazing House" - wenigstens mit unmittelbarer Nähe zum Internet Router :)

Thailand ist der absolute Wahnsinn, wer sich gerne kulinarisch (und in jeglicher anderer Hinsicht) verwöhnen lässt. Jeder Straßenstand bietet unglaublich frisches leckeres Essen, was wir dann auch gleich getestet haben.

Wer Seafood mag, wird Thailand lieben!

Da ich Bangkok noch mit meinen Eltern erleben darf, haben wir uns entschieden den Tag in der früheren Prachtmetropole Ayutthaya - 1 Stunde nördlich Bangkoks - zu verbringen. Hier kann man sich wunderbar auf Siem Reap einstellen. Die vielen Tempel und Buddha-Statuen zeigen noch viele Anzeichen für die einstige Position dieser Stadt.
Wer asiatische Länder bereist sollte über einige Dinge bescheid wissen: 

1. Ein Auto/Roller/Minibus ist nicht voll wenn alle Sitze besetzt sind, es gehen so viele rein/drauf, wie rein/drauf wollen (Roller beispielsweise bis zu 5 Personen)

2. Wenn man dann am Ziel angekommen ist, niemals einen der Servicedienstleister (Taxi, Guide etc.) wählen, der einen direkt abfängt, das sind immer die teuersten. Es lohnt sich schon 100 m zu laufen, da sich die Einheimischen gerne gegenseitig helfen und die Touris zuspielen.

Wohl wissend des zweiten Fakts haben wir nach wenigen Metern einen verlassenen TukTuk Fahrer gefunden, der uns für einen erschwinglichen Preis seine Dienste angeboten hat und uns alle Sehenswürdigkeiten Ayutthayas gezeigt hat. 

Vicky und Ricardo mit dem TukTuk Fahrer vor dem schnittigen Flitzer

Trotz Regenzeit hatten wir einen super genialen Tag und die Tempel haben mit dem grün umringt ein super Bild abgegeben vor dem klaren, blauen Himmel - überzeugt euch selbst:

Meditieren für die richtige Grundstimmung


Und weil doppelt besser hält - gleich noch einmal!


Sleeping Buddha - geendet hat diese Aktion mit einer Hetzjagd auf meine Kamera, da es wohl verboten ist die Pose zu imitieren - da wurden die Einheimischen etwas böse... exklusiv für euch trotzdem das Bild :)

Wunderschöne Tempel umgeben von grün und vor strahlend blauem Himmel - sind wir nicht Glückspilze?!


Auch sehr interessant war diese Art Geld zu verdienen: wir haben uns erklären lassen, dass die Tiere gekauft werden können um sie wieder frei zu lassen...

Zum Abschluss waren wir noch auf dem wunderschönen Floating Market in Ayutthaya. Der Markt schwimmt selbst nicht wirklich, aber man kann sich auf einem Foot durch die Märkte fahren lassen. 

Grillbananen am Stil: eine der Köstlichkeiten auf Ayutthayas Floating Market


Nach unserer Rückkehr nach Bangkok - wie es immer läuft - wurden wir von dem Minibus an irgendeinem Ort Mitten in der Stadt raus geworfen und waren völlig planlos, wie wir zurück zum Hostel kommen sollten. Da ich eigentlich das Kartenlesen übernommen habe, die Straße mit dem Hostel leider aber so klein war, dass diese nicht nennenswert zu sein schien, haben wir uns nach zahlreichem durchfragen und durch die Hilfe sehr freundlichen Thais den Weg zum Hostel gebahnt.
Vor der Rückkehr haben wir noch einen Zwischenstop in Bangkoks Backpacker Straße "Khao San Road" eingelegt und das Flair dort sehr genossen. 

Ich musste für das Foto nicht bezahlen!! :) das habe ich mir aber auch verdient

Einmal frittierte Heuschrecke bitte - schmeckt wirklich wie Chips und könnte mein neuer all-abendlicher Snack werden 


Am nächsten morgen ging es um 6 Uhr von einem unscheinbaren Bahnhof Mitten in Bangkok mit dem Zug los in Richtung Aranya Phratet (Stadt an der kambodschanischen Grenze auf thailändischer Seite). Wer einmal eine ähnliche Route plant, dem kann ich diese Art der Fortbewegung nur wärmstens empfehlen. Wir sind sehr komfortabel und mit einer super tollen Aussicht (Fenster offen und Fahrtwind im Gesicht :) ) 6 Stunden für umgerechnet 1 € (da könnte sich der KVV mal eine Scheibe abschneiden) durch unterschiedlichste Vegetationen gefahren. 

Enge Besetzung in der 3. Klasse

Hier gewinnt das Wort "Holzklasse" eine ganz neue Bedeutung

Tschüss Thailand - Hallo Kambodscha...

Ich hoffe euch haben meine ersten kurzen Eindrücke von Thailand gefallen. Mittlerweile bin ich nach dem gesamten Trip wieder gut in Singapur angekommen. Der Smog von den Waldbränden auf Sumatra verzieht sich so langsam und hier geht wohl alles nun wieder bergauf! 
In meinem nächsten Berichtsteil könnt ihr euch auf die Schönheit Angkor Wats und seiner umgebenden Tempel freuen. Freut euch auch auf weitere Tiergeschichten - denn Begegnungen gab es zahlreiche - und vieles mehr!

Danke für eure Treue und euer Interesse für meine Erlebnisse.

Liebe Grüße vom Äquator 
Eure Sarah






Samstag, 15. Juni 2013

Erster Reisezwischenstand aus Phnom Penh - Kambodscha

Da das schreiben auf dem iPhone etwas mühsam ist entschuldige ich mich für die Kürze und alle Rechtschreibfehler:) 
Unsere Reise ist bisher problemlos verlaufen. Bangkok ist wirklich wie im Film Hangover dargestellt. Wir treffen unglaublich viele coole Menschen aus aller Welt und Insekten standen auch schon auf der Speisekarte! 
Wer sie bisher nicht kennt wird mir spätestens nach den ersten Bildern zustimmen, dass die Tempel von Angkor Wat einfach atemberaubend schön sind. 
Überschattet wird diese Schönheit leider von Kindern, die um Geld betteln, Mienenopfern die bedürftig sind und den Lebensverhältnissen mancher Einheimischer. Die Situation berührt uns und doch können wir nichts tun... Gestern mussten wir erfahren, wie dreist doch die Abzockmaschen hier sind, die sich zahlreiche Touris täglich zum Opfer machen!
Nach Siem Reap haben wir uns auf die Reise einmal quer durchs Land gemacht und sind nach einem Zwischenstop jeweils in Sihanoukville und Kampot nun in Kep an der Küste Kambodschas angekommen... Leider mussten wir einmal mehr die Erfahrung machen, dass eben doch alles mit dem Wetter steht und fällt... Hier unten hat uns die Regenzeit ziemlich hart erwischt. 
Unerwarteterweise habe ich auch mit meinem Magen zu kämpfen, der aktuell hartnäckig rebelliert und so wurde der Speiseplan vorerst auf vegetarisch umgestellt. 
Morgen früh um 8 geht's weiter nach Phnom Penh von wo aus wir übermorgen die Reise nach Saigon antreten und somit Kambodscha erst einmal hinter uns lassen. 
Trotz kleiner gesundheitlicher Ungereimtheiten sind wir alle wohl auf:)
Leider will das mit dem Bilder hochladen nicht so recht klappen, aber so viel sei gesagt: das warten lohnt sich!:)

Liebe Grüsse aus Kambodscha 
Eure Sarah 

Freitag, 7. Juni 2013

Das Abenteuer geht los!

Entgegen der wöchentlichen Routine, habe ich mich diese Woche entschieden einmal nicht montags sondern freitags zu bloggen. 
Grund hierfür sind die zurückliegenden ICAs (Tests und Präsentationen) in dieser Woche und die nun anstehende und wohl verdiente zwei-wöchige Term Break. 

Das Abenteuer kann nach intensiver Planung heute Abend mit dem Flug nach Bangkok um 19:25 Uhr nun endlich losgehen. 
Um euch bereits einen Vorgeschmack darauf zu geben, welche Orte Teil meiner Berichterstattung sein werden habe ich die gesamte Route einmal für euch in Google Maps dargestellt: 


Leider ein wenig unscharf aber trotzdem gut zu erkennen: wir starten unseren Trip in Bangkok, von wo aus wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya unternehmen werden. Über Siem Reap (anderen wohl eher bekannt sind die sagenumwobenen Tempel von Angkor Wat) geht es dann runter an die Küste und weiter nach Vietnam. Hier werden wir uns mehr auf den Norden konzentrieren und mit Sapa und Halong Bay zwei wunderschöne Ziele ansteuern. Der Rückflug nach Singapur erfolgt dann von Hanoi am 23. Juni. Zurück gelegt wird die 3000 km lange Strecke mit einer riesen Vielfalt unterschiedlichster Verkehrsmittel (Zug, Boot, TukTuk, Taxi, Bus, Flugzeug) - es wird also spannend und lohnt sich, mir und meinem Blog auch über die Term Break hinweg die Treue zu halten! 

Zwischenzeitlich werde ich eventuell ein kurzes Lebenszeichen von mir geben, macht euch aber keine Sorgen, wir haben alles bedacht, alle Visa beantragt und alle Transportmittel und -wege gut geplant:)

Der Rucksack ist gepackt und die Haare sind abenteuerlich (passt ja!) kurz geschnitten: es kann also losgehen!

Ich freue mich schon, euch bald von hoffentlich schönen Erlebnissen und Abenteuern berichten zu können und hoffe, dass ihr nun doch auch endlich noch zu etwas Sommer in Deutschland kommt!

Sonnig-schwüle Grüße vom Äquator und bis bald!
Eure Sarah 

Montag, 27. Mai 2013

Nihao Hong Kong :)

Die Zeit verfliegt wirklich gerade zu... einmal Blinzeln und schon ist wieder eine Woche ins Land gezogen. Dieses Mal kann ich euch wieder von einem Abenteuer berichten. Letzten Freitag war Feiertag in Singapur und so konnten wir - also das waren Ricardo und ich - nach Hong Kong bereits am frühen Morgen starten.
Wer will schon einfach wenn es auch kompliziert geht? Wir haben einen Flug nach Shenzhen (Festland China) gebucht und sind mit dem Bus nach Hong Kong gefahren. Etwas umständlich und teuer, dennoch muss ich zugeben, dass der Norden Hong Kongs wirklich unglaublich sehenswert ist (auf Grund der Busreise kamen wir auf den Geschmack)!

Nun beginnen wir mit Hong Kong. Wieder einmal Mitten in der Stadt ausgesetzt ging es zunächst auf Hostel Suche... im hintersten Eck eines riesigen Gebäudes haben wir nach ein wenig Suchzeit einen Aufzug gefunden, der sehr vielversprechend aussah... leider endete die Rezeptionssuche wie im Film Asterix und Obelix mit einer Ralley durch gefühlte 10 Stockwerke. Als wir dann endlich Formular 276 - alias den Zimmerschlüssel - erhalten hatten und uns in einem Hostelzimmer wiederfanden, in dem man sich kaum umdrehen konnte und das Bett ca. 110cm gemessen hat (Doppelbett wohl bemerkt) waren wir doch glücklich. Da unsere Ansprüche sehr gering sind und hier lediglich die Nacht verbracht werden sollte war das Hostel auch wirklich in Ordnung!
Gehen Sie auf Stockwerk 7F und holen Sie sich Formular 234... zum verrückt werden... ich kann Asterix und Obelix verstehen!

Einmal Wenden bitte - halt mal... mit Rucksack geht das nicht!

Los ging die Entdeckungstour dann mit dem Gang zur Harbour Front, von wo aus man einen super Blick auf die Skyline Hong Kongs hatte. Wir sind die Avenue of Stars entlang gewandert und haben uns die Lasershow angeschaut - die nicht hält was sie verspricht... das Bier hat trotzdem gut geschmeckt mit dem Ausblick! :)



Erster Blick auf die Skyline 

Wenige der asiatischen Stars sind uns bekannt... trotzdem eine sehr schöne Promenade!

Bruce Lee und ich

Bier und richtige Atmosphäre... hier kann man sich wohlfühlen! 

Unseren Tag haben wir dem dem Tempel Street Night Market beendet. Hier sollte unbedingt jeder essen gehen, der nach Hong Kong kommt! Frischer kann der Fisch nicht auf den Tisch kommen! 

Hier kann man seinem Abendessen noch in die Augen schauen!

Nach einem verregneten Samstag Vormittag hatten wir nachmittags noch einmal sehr viel Glück mit dem Wetter und konnten den Big Buddha auf Lantau trockenen Fußes besichtigen. 
Big Buddha grüßt Deutschland - ich übernehme so lange für ihn das beten!


Gegen später wurde das mit der Bustour im Trockenen dann auch noch etwas - Gott sei Dank!

Einen Ausblick den man auch nicht verpassen darf, wenn man Hong Kong besucht, ist der von "The Peak". Leider war die Tram maßlos überfüllt - Touries!!! :-P - und so haben wir auch hier den urbanen Bus genommen... die Aussicht hat diese Bustour mehr als lohnenswert gemacht!



Bei einem Bier auf der Straße Lan Kwai Fong haben wir uns abends noch mit anderen Backpackern ausgetauscht und eine super Zeit verbracht! 

Sonntags haben wir uns Wort wörtlich mit Sack und Pack auf den Weg gemacht und sind die kompletten Mid-Level-Escalators hoch gelaufen. Diese Rolltreppe läuft zwischen 6 und 10 Uhr morgens nur abwärts und bringt so die Bevölkerung zur Arbeit. Belohnt wurde unser Aufstieg durch die 20 minütige Abfahrt durch SoHo mit all seinen Restaurants und Geschäften. 

Bleiben nur noch einige wenige Bilder zu zeigen, die das Erlebnis Hong Kong noch abrunden: 

Die örtlichen Damen und ich beim Meditieren im Kawloon Park - Hong Kongs ganz persönlicher Central Park

Yammie! - Teigtaschen und Reis mit Chicken, in Hong Kong - eigentlich überall hier kann man es sich richtig schmecken lassen!

Hm... unter "weak" kann man ja auch schwach von der Reise verstehen... aber die Löcher im Boden sind einfach nicht meins...

Ich hoffe auch dieses Mal hattet ihr wieder Spaß beim lesen. Gerade ist leider das Pensum, das für die Uni zu absolvieren ist etwas dichter... trotzdem stecken wir bereits wieder mitten in den Vorbereitungen unseres großen Abenteuers: am Freitag in einer Woche beginnt die Term Break und da knöpfen wir uns Thailand, Kambodscha und Vietnam vor - freut euch drauf :)

Liebe Grüße vom Äquator
Eure Sarah







Montag, 20. Mai 2013

Pulau Ubin & Southern Ridges

Auch dieses Wochenende sind wir wieder in Singapur geblieben. Manchmal vergisst man hier, dass auch Singapur noch so viel zu bieten hat, dass man gar nicht jedes Wochenende Sack und Pack nehmen muss und überstürzt das Land verlassen muss um etwas zu erleben.

Samstag haben wir einen sportlichen Ausflug auf die Insel Pulau Ubin (nord-östlich von Singapur) gemacht, was von den Singapurern als eine Art Naherholungsgebiet genutzt wird. Von Changi Village setzt man auf dem alt-eingesessenen "Bumboat" für S$ 2,50 in 10 Minuten auf die Insel über und findet sich in einer ganz anderen Welt fernab der gut strukturierten und hoch entwickelten Stadt wieder. Hier fühlt man sich eher wie in Thailand oder Malaysia. Auch ist es hier hilfreich Mandarin zu beherrschen... uns hat die Sprache "Hände und Füße" jedoch ausgereicht:) 

Das etwas abenteuerliche "Bumboat" hat uns letzten Endes sicher nach Pulau Ubin gebracht 


Gate in eine andere Welt

An den zahlreichen Fahrradverleihen der Insel kann man sich ein Fahrrad oder Mountainbike leihen. Wir haben uns für etwas invalide Mountainbikes entschieden. Da konnte es schon einmal sein, dass ein Pedal auf der Radtour abfällt... wäre ja auch langweilig sonst!

Ready to go!

Coastal Boardwalk - entlang der Küste

Mangrove Boardwalk

Zur Mittagszeit sind wir wieder unserem Motto treu geblieben "umso dreckiger und vergammelter das Restaurant, umso besser das Essen". 

Seafood zur Stärkung


Den Sonntag haben wir genutzt um die Southern Ridges zu erkunden. Hier liegen 3 Parks (Hort Park, Telok Blangah Hill Top Park, Mt. Farber Park) direkt aneinander gereiht. Die ca. 10 km lange Strecke sind Ricardo und ich bei sehr heißen Temperaturen gerne entlang gelaufen, da sich uns sehr viele schöne Panoramen entlang des Weges geboten haben.

Hier wird klar, wieso Singapur als sauberste Stadt der Welt gilt!

Im Hort Park zeigen Singapurs Gärtnereien und Landschaftsdesigner ihr Können.

Im Telok Blangah Hill Top Park kann man auf Höhe der Baumkronen einen wunderschönen Spaziergang genießen

Nur wenige Singapurer haben an diesem heißen Tag den Schutz klimatisierter Gebäude verlassen... hier ein paar wenige Mutige - natürlich mit Sonnenschirm auf den "Handerson Waves" eine 36 Meter hohe wellenförmige Holzbrücke

Gigantischer Ausblick bei klarer Sicht - Der höchste Punkt des Mt. Farber Parks

Nach unserem Abstieg auf dem Marang Trail haben wir uns eine Stärkung im schönsten Food Court Singapurs gegönnt:

"Food Republic" im Dachgeschoss des Vivo City Centers - chinesisches Flair

Plautze in die Luft strecken und erst einmal vom Fußmarsch erholen, wo geht das besser als auf dem Dach des Vivo City Center?! :)

Nach nun 2 aufeinander folgenden "Singapur-Wochenenden" wird es am kommenden Wochenende wieder abenteuerlich, wenn Ricardo und ich nach Shenzhen fliegen, um von dort aus nach Hong Kong zu fahren. Ein Bericht folgt wie jede Woche am Montag! 

Liebe Grüße vom Äquator 
Sarah






Montag, 13. Mai 2013

Von "donola" bis "ants up in the hair" - Kulturmix am Äquator

Liebe Zuhause-Gebliebenen,

leider habe ich diese Woche kein Wochenend-Abenteuer von dem ich euch hier berichten kann. Der Regelmäßigkeit halber möchte ich mich trotzdem melden und ein paar lustige Begebenheiten/Erkenntnisse über Singapur zum Besten geben.

Wer einmal als Frau nach Singapur kommt sollte den Mittwoch Abend voll und ganz auskosten! Mittwoch ist Ladies-Night, was bedeutet, das Frauen in ziemlich jeden Club der Stadt freien Eintritt und meist Freigetränke bekommen. 
Unsere Tour wollten wir auf der Dachterasse des Fullerton Bay Hotels beginnnen, hier bekommen Frauen zwischen 8 und 9 Uhr Freigetränke und man hat einen wunderbaren Blick über Marina Bay und auf das Marina Bay Sand... leider waren wir spät dran und haben dann ganz touristisch Bilder gemacht und sind wieder abgezischt :) 

Das Marina Bay Sand im Rücken - so kann die Nacht beginnen!

Unsere Mittwochs-Tour hat uns danach ins KuDeTa geführt, der Club auf der Dachterasse des Marina Bay Sand. Hier fühlt man sich wirklich der High-Society zugehörig und schwebt wörtlich über den Dächern Singapurs. 

Über den Dächern der Stadt - Freigetränk und kostenloser Eintritt: Frauen genießen einige Vorzüge!

Unseren Samstag haben wir dann am Abend mit einem echt singapurischen BBQ und einer angeschlossenen Club-Tour verbracht. Interessant ist, dass es hier einen BBQ-Service gibt, der von der Holzkohle über die Grillzange bis hin zu den Grillnudeln wirklich alles liefert. Die Singapurer, die das BBQ organisiert hatten haben uns wirklich alles geboten: Chicken-Wings, Satay mit Erdnusssoße, Grillnudeln, Maiskolben, Süßkartoffeln, Tintenfisch, Garnelen... Da blieb kein Wunsch offen. Ganz besonders war für uns die Spezialität STACHELROCHEN. Dieser ist hier sehr verbreitet und echt empfehlenswert!

Singapore meets Germany meets South-Korea meets Switzerland and so on:)


Grillnudeln, Satay etc.

Ausgelassene Stimmung - für alle, die sich nicht mehr sicher sind: man findet mich an 2. Stelle von rechts ;)

Hier nun noch ein paar lustige facts:

1. Sprache

Grundsätzlich wird hier an jedes 2. Wort "la" angefügt - mein persönlicher Favorit: "DONOLA" -> Don't know

Auch die Franzosen steuern Lustiges bei: im Club streckt man nun nicht mehr seine Hände in die Luft ("hands up in the air") sondern setzt sich Ameisen in die Haare ("ants up in the hair")

2. Essen
Man wird hier das Gefühl nicht los, dass Singapurer nichts selbst kochen sondern immer Essen gehen... Wenn man sich die Supermarktpreise einmal anschaut auch mehr als verständlich...
Für alle McDonalds Fans: Selbst hinfahren war gestern - hier regiert "McDelivery" die FastFood-Szene

3. Mehr Fakten folgen.

Da Ricardo und ich am verlängerten Wochenende (24. Mai) nach Shenzhen fliegen, um von dort nach Hong Kong zu fahren, mussten wir uns letzte Woche dem chinesischen Konsulat in Singapur annehmen, aber hey! - wer kann schon behaupten, dass er in einem anderen Land ein Visum beim Konsulat für wiederum ein anderes Land beantragt hat :)?

Zusammengefasst: es geht mir hier wirklich sehr gut. Ich vermisse euch alle trotzdem sehr und freue mich auch darauf euch persönlich von meinen Erlebnissen zu berichten.

Liebe Grüße vom Äquator 
Sarah



Montag, 6. Mai 2013

Pulau Rawa - ein Wochenende im Paradies!

Am vergangenen Wochenende sind wir wieder in unser wunderschönes Nachbarland Malaysia geflüchtet, um uns ein Wochenende lang von dem wirklich sehr stressigen Uni-Alltag zu erholen.
Als Ziel haben wir uns hierzu die kleine Insel Pulau Rawa ausgesucht. Diese ist bequem mit dem Schnellboot von Mersing zu erreichen.
Freitagnachmittag wurden wir direkt vor dem Appartement in abenteuerlichen Kleinbussen abgeholt und direkt nach Mersing gefahren.


Schnellboot nach Pulau Rawa

Dort angekommen, haben wir uns direkt super wohl gefühlt und wurden das ganze Wochenende nach allen Regeln der Kunst kulinarisch verwöhnt. Hier konnten einige ihre Kraftreserven einmal wieder richtig auftanken, da die Substanz unter den kleinen Essens-Portionen doch etwas "leidet". 


Idyllische Hütten am Strand

Unsere Hütte - Entfernung zum Strand: zwei mal Umfallen :)

Wenn man nach dem Aufstehen so einen Ausblick direkt vor der Tür vorfindet wird jeder zum Frühaufsteher!

Den Tag haben wir im wunderschönen, türkis-farbigen, warmen Meer verbracht. Auch sportliche Aktivitäten wie: Schnorcheln, Volleyball und Kanufahren sind da nicht auf der Strecke geblieben.

Hanna, Ricardo und ich nach unserem Tauchgang

Der Hitze zum Trotz haben wir uns auf den höchsten Punkt der Insel gekämpft und wurden dort mit einer wunderschönen Aussicht und Blick über die gesamte Insel belohnt. 

Ich bin der König der WEEEEELT - oder so ähnlich :)

Den Abend haben wir mit einem grandiosen BBQ am Strand ausklingen lassen. Auch ein paar gedankenverlorene Blicke in den Sonnenuntergang waren auf der Insel immer einmal wieder drin... So ein Wochenende komplett ohne Handy und Uhr ist eben auch so erholsam! 

Blick in den Sonnenuntergang

BBQ am Strand

Thorsten und Patrick "am" Grill :)

Auch wenn der Sonntag etwas regnerisch begonnen hat, so wurde es um die Mittagszeit doch wieder ein wunderschöner Tag und wir konnten uns noch einmal in der Sonne aalen und Volleyball spielen. 

Ein klein wenig aufregend war dann noch einmal die Rückfahrt. Diese war nicht nur (wie die Hinfahrt) auf Grund der Straßenverhältnisse und des einheimischen-Fahrstils sehr holprig - sondern auch von Unruhe geprägt. Unser Fahrer hat uns durchgehend zur Eile angetrieben, da er meinte, dass wir das Land schnellstmöglich verlassen müssen. Er hat befürchtet, dass auf Grund der Wahlen (an diesem Tag) - bei der die Chancen sehr gut standen, dass die Opposition zum ersten Mal gewinnt - noch Unruhen oder gar Bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrechen würden. 

Dieses Bild repräsentiert ganz gut, wie holprig die Fahrt war!! 

Wir sind dann schlussendlich sicher wieder in Singapur angekommen.

Nächstes Wochenende werden wir keine Reise unternehmen und in Singapur bleiben. Das nächste Abenteuer kommt aber bestimmt bald!

Liebe Grüße vom Äquator
Eure Sarah