Freitag, 28. Juni 2013

Einblick in Land und Leute, Kambodscha - Tearm Break: Klappe, die Dritte

Regenzeit oh Regenzeit. Aber wem sage ich das? Ihr werdet sicher denken: "soll die bloß leise sein, die hat doch immer super Wetter"... Naja im Prinzip schon richtig, aber in Kambodscha - auf dem nächsten Abschnitt meiner Reise - hat es auch uns einmal ein paar Tage richtig erwischt!
Da wir genau diese Phase unserer Reise aber leider am Strand verbringen wollten, haben wir unsere Tage eher notdürftig gefüllt... ich möchte diesen Abschnitt nutzen um euch zu zeigen, wie ich in dieser Zeit Land und Leute wahrgenommen habe.

Vom wunderschönen Siem Reap ging es (mittlerweile nach der 6. Nacht unseres Trips) mit dem Backpacker üblichsten Transportmittel in Kambodscha - dem Minibus - ab nach Phnom Penh, von wo aus wir direkt nach Sihanoukville weitergefahren sind. Eigentlich wollten wir einen Teil der Strecke per Speedboat zurücklegen, aber der Wasserpegel war leider noch zu niedrig. 
Beladen wird besagtes Transportmittel dann folgendermaßen:

Wie schon gesagt: "Platz ist im kleinsten Minivan" (besetzt mit 14 Personen + Gepäck)

Ein Bild nun vorab, dass in völligem Kontrast zu all dem steht, was danach folgen wird.

So unentwickelt das Land auch an vielen Stellen ist, in einem unserer Minibusse gab es doch tatsächlich die ganze Fahrt über WLAN... - übrigens auch in wirklich fast jedem Restaurant!

Obwohl Kambodscha viel Entwicklungshilfe von außerhalb bekommt (Australien unterstützt den Straßenausbau beispielsweise), so ist es im Vergleich zu den beiden Ländern Thailand und Vietnam doch noch sehr weit hinterher was die Entwicklung anbelangt. 

Land und Leute leben eben mit dem was sie haben und versuchen das Beste daraus zu machen...


An einem der verregneten Tage haben wir eine Countryside Tour gemacht und unter anderem gelernt und gesehen, wie der berühmte Kampot Pfeffer angebaut und verarbeitet wird. Für alle Gewürzinteressierten: die Farbgebung hat ihren Uhrsprung daher, dass eigentlich nur grüner und roter Pfeffer natürlich wachsen. Um schwarzen Pfeffer zu erhalten, muss man grünen Pfeffer trocknen, um weißen Pfeffer zu erhalten muss man den roten Pfeffer seiner "Haut" entledigen durch Kochen. (hoffe ich habe das richtig wiedergegeben)


Auf unserer Reise fand ich die Kleidung mancher Einheimischer und die Art und Weise, wie sie sich bewegt und verhalten haben teilweise ein wenig erschreckend. So sehen vor allem Mundschutz und Vermummung manchmal wirklich erschreckend aus, sind dennoch überall Gang und Gebe. 

Was da wohl das Gesundheitsministerium sagen würde? Der Fisch wird mit einem alten Lappen gereinigt, reicht doch!


Mafia auf der Fähre... zum Glück hatte ich den Schutz der Glasscheibe auf meiner Seite 

In Sihanoukville sind wir direkt mit Sack und Pack am späten Abend an den Otres Beach, den wir aus dem Reiseführer als aufstrebenden Backpacker Strand Sihanoukvilles identifiziert hatten. Dort angekommen fanden wir leider außer Hostels nicht wirklich viel. Ich denke der Strand ist durchaus sehr empfehlenswert, wenn einem das Wetter in die Karten spielt, aber das war für uns leider nicht zutreffend. 
Neben dem "Mushroom Point" (welches seinem Namen wohl alle Ehre macht) gibt es viele weitere Hostels, bei denen direkt nach Betreten die Szene klar wird. Wem dass selbst nach den gegebenen Anzeichen immer noch nicht klar geworden war, der wusste spätestens ab dem Zeitpunkt bescheid, als ein Schild ganz offiziell den Preis eines Joints mit $1,5 deklariert hat. 
Wir haben uns in einem der Hostels ein Strandbungalow gemietet, dass an Schäbigkeit nicht gespart hat. Trotzdem haben wir die Nacht wie auch jede andere Nacht gut überstanden.

Moskito-/Kakerlakennetz, Schutz braucht man hier vor allerhand Ungeziefer!

Dusch-Klo, wie gewohnt!

Wie das meiste in der Hütte, war auch die Badtür in desolatem Zustand

Aber uns konnte nichts die Laune vermiesen und keine noch so heruntergekommene Bruchbude den Trip versauen. Jede Erfahrung, die wir gemacht haben und jede Minute, die wir mit Warten oder anderen (eigentlich) "Ärgernissen" verbracht haben, war auch ein Zugewinn und hat unseren Horizont erweitert. 
Auch interessant war folgende Situation:


Auf Grund der starken Regenfälle war der Truck total eingesunken und konnte nicht mehr weiterfahren. Entsprechend musste auch unser Bus warten... Naja mit kambodschanischer Gemütlichkeit wurde das Problem innerhalb einer Stunde beseitigt und die Fahrt konnte fortgesetzt werden :) 

Wahrscheinlich der Uhrsprung allen "Übels", aber trotzdem sau lecker... Nach diesem riesen Tintenfisch hat mein Magen den Rest der Term Break gestreikt! 

ÜBERALL im Kambodscha findet man diese Schilder...

Nun ja, getreu dem Motto "Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach' Limonade draus" haben wir zwar nicht im Regen getanzt, sind aber einfach einen Tag früher aus dem verregneten Kep "geflohen" und nach Phnom Penh gefahren. 

Erste Schlafsaalerfahrungen sammeln in Phnom Penh

Phnom Penh war unser letzter Stop der Reise durch Kambodscha. Bei meinem nächsten Bericht könnt ihr euch auf Ho Chi Minh City (Saigon) in Vietnam freuen. Hier hatte ich (neben einigen Anderen) ein weiteres Wow!-Erlebnis unserer Reise und möchte euch gerne davon erzählen! 

Im Moment bin ich gerade in Kuala Lumpur und durfte hier heute Würth Malaysia besichtigen. Das hat wirklich Lust auf mehr gemacht und mich in meinem Wunsch bestärkt im Ausland zu arbeiten! 




Vielen Dank, dass ihr wieder dabei ward und meine Erfahrungen mit mir teilt.
Bis in zwei Tagen!
Liebe Grüße vom Äquator
Eure Sarah





Mittwoch, 26. Juni 2013

Siem Reap (Angkor Wat), Kambodscha - Term Break: Klappe, die Zweite

Spannend war der zuvor erwähnte Grenzübergang alle mal. Vor allem zu erleben, wie einfach es doch gewesen wäre unbemerkt ins Land zu spazieren und eigentlich gar nicht dort zu existieren... Wir haben aber - brave Bürger die wir sind - den legalen Weg genommen und unser eVisa vorgezeigt.

Auf legalem Weg ins Land...

Nach der Grenze ist es für Touristen (bei meinem Aussehen geht man in Asien einfach nirgendwo als Einheimische durch, ich verstehe das einfach nicht!!) schwer nicht in die Fänge des Transportmonopols der Minibusse und Shared Taxis zu gelangen. So konnten wir zwar den kostenlosen Transit zur Bushaltestelle nehmen, wurden dann aber für kambodschanische Verhältnisse ein kleines Vermögen mit einem Minibus nach Siem Reap gefahren. 
Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr sich die beiden Länder Thailand und Kambodscha bereits direkt nach dem Grenzübergang unterscheiden, wo sie noch nur durch eine Ländergrenze voneinander getrennt sind. 
Zum Fahrstil der Einheimischen ist zu sagen, dass Hupen und Überholen wohl Volkssport Nummer 1 sein MUSS! Straßenverhältnisse hin oder her... wer nicht hupt und überholt verliert... manchmal habe ich mich gefragt, wer eigentlich diejenigen sind, die überholt werden(?!), da wir immer an sehr radikale Fahrer geraten sind. 
In Siem Reap angekommen hatten wir ein geniales Hostel mit Pool - wer sich erinnert... dieses Mal sogar mit Klospülung! 


Sehr empfehlenswert: "Yasmine Family Guesthouse" in Siem Reap

BBQ Buffet am Abend - die Stärkung nach der ersten langen Reise

Tischgrill und Kocher in einem - Yammie! 

Wir haben uns - und das kann ich auch nur jedem empfehlen - entschieden einen Guide für die Besichtigung der Tempel in Anspruch zu nehmen. Durch unseren Guide hatten wir immer die besten Plätze um Fotos zu schießen (und davon haben wir reichlich Gebrauch gemacht) und konnten alle Geschichten über die Tempel erfahren. 



Unser Guide war auch noch Hobbyfotograf und konnte die Finger einfach nicht von meiner Kamera lassen - sind aber super Bilder dabei raus gekommen :)

Dem Charme der Mönche konnten wir leider nur selten widerstehen und so haben wir zu Ende unserer Angkor Wat Besichtigungstour nun einen Arm voller Bänder... Naja wenn es wirklich Glück bringt und Wünsche in Erfüllung gehen lässt, bin ich wohl der gesegnetste Mensch der Welt! 



Eine der zahlreichen Aussichten, die einen inne halten lassen und einfach den Atem rauben! 

Am wohl meisten beeindruckend waren für mich persönlich jedoch die riesigen Bäume, die auf den Tempel wachsen und sich langsam ihren Weg nach unten (ja! die Wurzeln wachsen von oben nach unten) bahnen und die Tempel wirklich zu verschlingen scheinen. Wer Tomb Raider kennt sollte folgende Sets wiedererkennen: 

Im Vergleich zu den Asiaten immer groß - jetzt plötzlich ganz klein :)


Muss man hierzu etwa noch etwas sagen? - beeindruckend!

Auf dem kompletten Weg hat uns eine Frage immer beschäftigt: Was ist das?? 

Alte Schnaps und Pepsi Flaschen mit dubiosen gelben dickflüssigen Substanzen?!

Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und waren überrascht zu hören, dass dieses Regal eine Tankstelle darstellt, an der schwarz Benzin an die TukTuk Fahrer verkauft wird. Man findet diese ÜBERALL in Kambodscha!

Zum Abschluss die "Königin": Angkor Wat, das Wahrzeichen Kambodschas

Den Abend wollten wir ruhig angehen lassen und uns mit gutem Essen und ein paar Drinks auf der Pub Street Siem Reaps verwöhnen, da wir am nächsten Tag um 5 Uhr unsere Tour begonnen haben um den Sonnenaufgang anzuschauen... das Folgebild zeigt was daraus geworden ist: 

 
Man sieht sich immer 2 Mal im Leben (oder 3 oder 4 Mal?!) diese beiden Kalifornier sind uns bei unserer Reise mehrfach über den Weg gelaufen!

Aber wir wären nicht wir, wenn wir unsere Tour nicht trotzdem um 5 Uhr gestartet hätten und so haben wir uns um 5 Uhr auf die Socken gemacht und mit zig anderen Menschen auf den Sonnenaufgang gewartet. Leider war es bewölkt und der Himmel hat sich nicht entfaltet, wie wir es uns gewünscht haben... 

Die zwei Damen mit den Haremshosen :) 


Siya - unser einheimischer Guide und ich auf dem landesüblichen Fortbewegungsmittel: das TukTuk

Interessant war auch von den Lebensverhältnissen Siyas zu erfahren, der uns tiefe Einblicke in sein Privatleben gewährt hat. So ernährt er mit seinem für deutsche Verhältnisse sehr geringen Gehalt (obwohl Guide noch ein gut bezahlter Job ist) 2 Kinder und eine krebskranke Frau. Als einziges Fortbewegungsmittel ist die Familie mit einem Roller ausgestattet, aber wie wir gelernt haben, ist das kein Hindernis um auch 4 Mann von A nach B zu bringen. 
Ein weiteres prägendes Erlebnis, dass sich in meiner Erinnerung festgesetzt hat war, als plötzlich das TukTuk vor einer Schranke angehalten hat, obwohl weder ein Zug noch sonst ein Übergang ersichtlich war. Plötzlich wurde ein Krankenbett mit einem kranken Kind, dass am Tropf hing über die Straße geschoben - in Siem Reap gibt es ein kostenloses schweizer Kinderkrankenhaus, dennoch können die europäischen Standards natürlich nicht eingehalten werden...  

Unseren dritten Tag in Siem Reap haben wir mit einer Radtour verbracht. Wir haben uns auf gemacht in das 11 km entfernte hoch angepriesene Floating Village. 

Bereit das Land zu erkunden

Vorbei an Blechhütten und Feldern ging es landeinwärts und wir waren schwer beeindruckt von der Schönheit Kambodschas. 
Im Floating Village haben wir am eigenen Leibe erfahren, wie dreist doch die Touristen abgezockt werden. Für $ 20 pro Person haben wir eine Bootstour gemacht, deren Ziel es war, Touristen zu zwingen überteuerten Reis/Nudeln zu kaufen und diese zu "spenden" - bei der Skrupellosigkeit unseres Führers wäre das alles in der eigenen Tasche gelandet! 

Beeindruckend und zu gleich zu tiefst ergreifend waren die Impressionen trotzdem und ich wollte die Erfahrung nicht missen!



Auf dem Rückweg haben wir uns - Gott sei Dank! - für eines der Stelzenrestaurants mit wunderschöner Aussicht über Kambodschas Hinterland und extrem entspannter Atmosphäre entschieden.

Im wohl gediegensten Restaurant der Welt bei Musik die Schönheit Kambodschas genießen...

So haben wir unsere Zeit in Siem Reap ausklingen lassen. Wer einmal in die Ecke kommt: Angkor Wat und seine umgebenden Tempel sind absolut eine Reise wert, ich hoffe meine Bilder haben das bewiesen!
Wie es weiter ging und welche unangenehmen Überraschungen die Regenzeit danach für uns in Kambodscha bereit gehalten hat, erfahrt ihr im Teil 3 meiner Berichterstattung!

Leider steigen mit den unerwartet häufigen Berichterstattungen die Personalkosten der Blog-Redaktion in unerwartete Höhe und so kann ich leider nicht auf Werbung verzichten...
Kleiner Scherz :) - ABER: wer seine Stimme für unseren Ski-Club beim Spendenvoting noch nicht abgegeben hat, bitte nachholen! Ist wirklich kein riesen Act und man erhält danach auch keine Werbemails, keine Sorge! 
Die Jugendabteilung hat hier die super Möglichkeit 500€ für neue spaßige Gemeinschaftsaktivitäten zu gewinnen - jede Stimme zählt!


"Ski-Club D'heim"-Jugend dankt euch! 


Liebe Grüße vom Äquator
Eure Sarah

P.S.: Die Berichterstattung wird weiter im 2-Tages-Rhythmus erfolgen! 
















Montag, 24. Juni 2013

Bangkok - Ayutthaya - Term Break: Klappe, die Erste :)

Wo nur anfangen und wo aufhören. Es gibt so viel zu erzählen und zeigen, so viele Emotionen rüber zubringen, dass ich nicht weiß, wie ich das alles hier vermitteln kann/soll. Ich habe mich entschieden, mehrere kleine Berichte zu schreiben, da ein großer Bericht den Rahmen sprengen würde. 
Beginnen werde ich mit den ersten 3 Tagen in Thailand. 
Unser erster Flug ging, wie bereits angekündigt, direkt nach Ende der letzten Vorlesung nach Bangkok. Die erste Unterkunft ("Amazing House") war ein super Einstieg in unser neu gewähltes Backpacker-Low-Standard-Leben. Ohne Klimaanlage (Deckenventilator muss reichen), dafür mit Geräuschkulisse als würde man direkt auf der Straße schlafen und ohne Klospülung (normalerweise findet man sowas in diesen Ländern eher in öffentlichen Toiletten - man schüttet dann Wasser mit einer Kelle hinterher) - waren unsere Ansprüche für alles was folgen sollte gleich einmal auf 0 gebracht.

"Amazing House" - wenigstens mit unmittelbarer Nähe zum Internet Router :)

Thailand ist der absolute Wahnsinn, wer sich gerne kulinarisch (und in jeglicher anderer Hinsicht) verwöhnen lässt. Jeder Straßenstand bietet unglaublich frisches leckeres Essen, was wir dann auch gleich getestet haben.

Wer Seafood mag, wird Thailand lieben!

Da ich Bangkok noch mit meinen Eltern erleben darf, haben wir uns entschieden den Tag in der früheren Prachtmetropole Ayutthaya - 1 Stunde nördlich Bangkoks - zu verbringen. Hier kann man sich wunderbar auf Siem Reap einstellen. Die vielen Tempel und Buddha-Statuen zeigen noch viele Anzeichen für die einstige Position dieser Stadt.
Wer asiatische Länder bereist sollte über einige Dinge bescheid wissen: 

1. Ein Auto/Roller/Minibus ist nicht voll wenn alle Sitze besetzt sind, es gehen so viele rein/drauf, wie rein/drauf wollen (Roller beispielsweise bis zu 5 Personen)

2. Wenn man dann am Ziel angekommen ist, niemals einen der Servicedienstleister (Taxi, Guide etc.) wählen, der einen direkt abfängt, das sind immer die teuersten. Es lohnt sich schon 100 m zu laufen, da sich die Einheimischen gerne gegenseitig helfen und die Touris zuspielen.

Wohl wissend des zweiten Fakts haben wir nach wenigen Metern einen verlassenen TukTuk Fahrer gefunden, der uns für einen erschwinglichen Preis seine Dienste angeboten hat und uns alle Sehenswürdigkeiten Ayutthayas gezeigt hat. 

Vicky und Ricardo mit dem TukTuk Fahrer vor dem schnittigen Flitzer

Trotz Regenzeit hatten wir einen super genialen Tag und die Tempel haben mit dem grün umringt ein super Bild abgegeben vor dem klaren, blauen Himmel - überzeugt euch selbst:

Meditieren für die richtige Grundstimmung


Und weil doppelt besser hält - gleich noch einmal!


Sleeping Buddha - geendet hat diese Aktion mit einer Hetzjagd auf meine Kamera, da es wohl verboten ist die Pose zu imitieren - da wurden die Einheimischen etwas böse... exklusiv für euch trotzdem das Bild :)

Wunderschöne Tempel umgeben von grün und vor strahlend blauem Himmel - sind wir nicht Glückspilze?!


Auch sehr interessant war diese Art Geld zu verdienen: wir haben uns erklären lassen, dass die Tiere gekauft werden können um sie wieder frei zu lassen...

Zum Abschluss waren wir noch auf dem wunderschönen Floating Market in Ayutthaya. Der Markt schwimmt selbst nicht wirklich, aber man kann sich auf einem Foot durch die Märkte fahren lassen. 

Grillbananen am Stil: eine der Köstlichkeiten auf Ayutthayas Floating Market


Nach unserer Rückkehr nach Bangkok - wie es immer läuft - wurden wir von dem Minibus an irgendeinem Ort Mitten in der Stadt raus geworfen und waren völlig planlos, wie wir zurück zum Hostel kommen sollten. Da ich eigentlich das Kartenlesen übernommen habe, die Straße mit dem Hostel leider aber so klein war, dass diese nicht nennenswert zu sein schien, haben wir uns nach zahlreichem durchfragen und durch die Hilfe sehr freundlichen Thais den Weg zum Hostel gebahnt.
Vor der Rückkehr haben wir noch einen Zwischenstop in Bangkoks Backpacker Straße "Khao San Road" eingelegt und das Flair dort sehr genossen. 

Ich musste für das Foto nicht bezahlen!! :) das habe ich mir aber auch verdient

Einmal frittierte Heuschrecke bitte - schmeckt wirklich wie Chips und könnte mein neuer all-abendlicher Snack werden 


Am nächsten morgen ging es um 6 Uhr von einem unscheinbaren Bahnhof Mitten in Bangkok mit dem Zug los in Richtung Aranya Phratet (Stadt an der kambodschanischen Grenze auf thailändischer Seite). Wer einmal eine ähnliche Route plant, dem kann ich diese Art der Fortbewegung nur wärmstens empfehlen. Wir sind sehr komfortabel und mit einer super tollen Aussicht (Fenster offen und Fahrtwind im Gesicht :) ) 6 Stunden für umgerechnet 1 € (da könnte sich der KVV mal eine Scheibe abschneiden) durch unterschiedlichste Vegetationen gefahren. 

Enge Besetzung in der 3. Klasse

Hier gewinnt das Wort "Holzklasse" eine ganz neue Bedeutung

Tschüss Thailand - Hallo Kambodscha...

Ich hoffe euch haben meine ersten kurzen Eindrücke von Thailand gefallen. Mittlerweile bin ich nach dem gesamten Trip wieder gut in Singapur angekommen. Der Smog von den Waldbränden auf Sumatra verzieht sich so langsam und hier geht wohl alles nun wieder bergauf! 
In meinem nächsten Berichtsteil könnt ihr euch auf die Schönheit Angkor Wats und seiner umgebenden Tempel freuen. Freut euch auch auf weitere Tiergeschichten - denn Begegnungen gab es zahlreiche - und vieles mehr!

Danke für eure Treue und euer Interesse für meine Erlebnisse.

Liebe Grüße vom Äquator 
Eure Sarah






Samstag, 15. Juni 2013

Erster Reisezwischenstand aus Phnom Penh - Kambodscha

Da das schreiben auf dem iPhone etwas mühsam ist entschuldige ich mich für die Kürze und alle Rechtschreibfehler:) 
Unsere Reise ist bisher problemlos verlaufen. Bangkok ist wirklich wie im Film Hangover dargestellt. Wir treffen unglaublich viele coole Menschen aus aller Welt und Insekten standen auch schon auf der Speisekarte! 
Wer sie bisher nicht kennt wird mir spätestens nach den ersten Bildern zustimmen, dass die Tempel von Angkor Wat einfach atemberaubend schön sind. 
Überschattet wird diese Schönheit leider von Kindern, die um Geld betteln, Mienenopfern die bedürftig sind und den Lebensverhältnissen mancher Einheimischer. Die Situation berührt uns und doch können wir nichts tun... Gestern mussten wir erfahren, wie dreist doch die Abzockmaschen hier sind, die sich zahlreiche Touris täglich zum Opfer machen!
Nach Siem Reap haben wir uns auf die Reise einmal quer durchs Land gemacht und sind nach einem Zwischenstop jeweils in Sihanoukville und Kampot nun in Kep an der Küste Kambodschas angekommen... Leider mussten wir einmal mehr die Erfahrung machen, dass eben doch alles mit dem Wetter steht und fällt... Hier unten hat uns die Regenzeit ziemlich hart erwischt. 
Unerwarteterweise habe ich auch mit meinem Magen zu kämpfen, der aktuell hartnäckig rebelliert und so wurde der Speiseplan vorerst auf vegetarisch umgestellt. 
Morgen früh um 8 geht's weiter nach Phnom Penh von wo aus wir übermorgen die Reise nach Saigon antreten und somit Kambodscha erst einmal hinter uns lassen. 
Trotz kleiner gesundheitlicher Ungereimtheiten sind wir alle wohl auf:)
Leider will das mit dem Bilder hochladen nicht so recht klappen, aber so viel sei gesagt: das warten lohnt sich!:)

Liebe Grüsse aus Kambodscha 
Eure Sarah 

Freitag, 7. Juni 2013

Das Abenteuer geht los!

Entgegen der wöchentlichen Routine, habe ich mich diese Woche entschieden einmal nicht montags sondern freitags zu bloggen. 
Grund hierfür sind die zurückliegenden ICAs (Tests und Präsentationen) in dieser Woche und die nun anstehende und wohl verdiente zwei-wöchige Term Break. 

Das Abenteuer kann nach intensiver Planung heute Abend mit dem Flug nach Bangkok um 19:25 Uhr nun endlich losgehen. 
Um euch bereits einen Vorgeschmack darauf zu geben, welche Orte Teil meiner Berichterstattung sein werden habe ich die gesamte Route einmal für euch in Google Maps dargestellt: 


Leider ein wenig unscharf aber trotzdem gut zu erkennen: wir starten unseren Trip in Bangkok, von wo aus wir einen Tagesausflug nach Ayutthaya unternehmen werden. Über Siem Reap (anderen wohl eher bekannt sind die sagenumwobenen Tempel von Angkor Wat) geht es dann runter an die Küste und weiter nach Vietnam. Hier werden wir uns mehr auf den Norden konzentrieren und mit Sapa und Halong Bay zwei wunderschöne Ziele ansteuern. Der Rückflug nach Singapur erfolgt dann von Hanoi am 23. Juni. Zurück gelegt wird die 3000 km lange Strecke mit einer riesen Vielfalt unterschiedlichster Verkehrsmittel (Zug, Boot, TukTuk, Taxi, Bus, Flugzeug) - es wird also spannend und lohnt sich, mir und meinem Blog auch über die Term Break hinweg die Treue zu halten! 

Zwischenzeitlich werde ich eventuell ein kurzes Lebenszeichen von mir geben, macht euch aber keine Sorgen, wir haben alles bedacht, alle Visa beantragt und alle Transportmittel und -wege gut geplant:)

Der Rucksack ist gepackt und die Haare sind abenteuerlich (passt ja!) kurz geschnitten: es kann also losgehen!

Ich freue mich schon, euch bald von hoffentlich schönen Erlebnissen und Abenteuern berichten zu können und hoffe, dass ihr nun doch auch endlich noch zu etwas Sommer in Deutschland kommt!

Sonnig-schwüle Grüße vom Äquator und bis bald!
Eure Sarah